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Nominierungsparteitag Kubach

Nominierungsrede von Michael Köberle 

Sehr geehrter Kreisvorsitzender -lieber Andreas, sehr geehrter Herr Landrat –lieber Manfred, sehr geehrter Kreistagsvorsitzender – lieber Joachim, sehr geehrte Bürgermeister stellvertretend der heutige Hausherr – lieber Johannes, sehr geehrte Partei – Gremien und Fraktionsvorsitzenden, liebe Parteimitglieder, sehr geehrte Damen und Herren der Presse, Liebe Freunde, verehrte Anwesende,

– Das Jahr hat gerade begonnen und auch ich möchte Ihnen daher noch ein friedvolles, glückliches, zufriedenes und natürlich erfolgreiches Jahr 2018 wünschen! –

Wir alle sind heute hier zusammengekommen, um den Landratskandidaten der  Christlich Demokratischen Union für unseren wunderschönen Landkreis Limburg- Weilburg zu wählen!

In diesem Zusammenhang gilt es auch inne zu halten und auf das was – war – also was geleistet wurde und was –ist- zu schauen. Daher gilt es zuallererst einmal Danke zu sagen, an den amtierenden Landrat Manfred Michel. – Lieber Manfred, Du hast den Landkreis in den letzten Jahrzehnten maßgebend positiv geprägt – dafür unseren allerherzlichsten Dank!-

Ich persönlich möchte mich beim Kreisvorstand und bei der Kreistagsfraktion bedanken für das Vertrauen in meine Person als Kandidatenvorschlag für die Wahl des Landrats. Sie haben heute die Möglichkeit ihren Kandidaten – den Kandidaten der CDU – näher kennenzulernen und zu wählen.

Aus diesem Grund stelle ich mich hier vor, eine Vita von mir liegt ebenfalls aus!

Mein Name ist Michael, Georg, Köberle bin 52 Jahre alt, deutsch, bin wohnhaft in Eschhofen in der Limburger Straße 1. Ich wurde in Limburg geboren und habe früher leidenschaftlich gerne Fußball gespielt.  Seit 25 Jahren bin ich sehr glücklich mit meiner Frau Petra verheiratet. Sie stammt aus dem Oberlahnkreis und hat ihr Abi hier in Weilburg absolviert. Wir haben 4 gemeinsame Kinder bzw. erwachsene Kinder im Alter von 23, 21, 14 und 10, die beiden Ältesten studieren schon, die beiden Jüngsten gehen aufs Gymnasium. Viel Zeit für Hobbys bleibt uns zurzeit nicht, aber wenn dann fahren wir gemeinsam Rad bzw. wir Wandern gemeinsam.

Nach meiner Schulzeit habe ich zuerst einmal etwas Bodenständiges gelernt und habe eine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bei der Blechwarenfabrik Limburg absolviert. Daran anschließend Fachabitur, Wehrdienst und das Studium der Elektrotechnik in Gießen / Abschluss Dipl. Ing. (FH).

Direkt im Anschluss an das Studium erhielt ich eine feste Anstellung bei der Firma Mannesmann und daran anschließend zur Übernahme bei Siemens im Rhein- Maingebiet. Dort war ich national und international im Anlagenbau tätig und führte nach ca. 10 Jahren ein Team mit ca. 10 – 15 Elektroingenieuren/ Technikern. Daran

anschließend war ich im Mittelstand in der Geschäftsführung ebenfalls im Rhein Main Gebiet tätig. Seit dem Jahr 2002 arbeite ich für den Hessischen Rundfunk in unterschiedlichen Funktionen. Begonnen habe ich als Sachgebietsleiter der Energietechnik, danach wurde ich Abteilungsleiter der Betriebstechnik, wiederum daran anschließend wurde ich Bereichsleiter des Betriebsmanagement mit zurzeit ca.160 MA /Ingenieure /Techniker / Facharbeiter + Auszubildende.

Ich habe in meinem privaten wie auch in meinem beruflichen Umfeld immer sehr gern mit Menschen zu tun – das ist mir sehr wichtig und bereitet mir viel Freude-!

Politisch bin ich eher ein Spätzünder. In die Christlich Demokratische Union bin ich im Zuge der Wende eingetreten, da mich die friedliche Wiedervereinigung begeisterte!

Im Jahr 2001 wurde ich aufgrund von Kumulieren und Panaschieren in den Ortsbeirat Eschhofen gewählt. Bei der nächsten Kommunalwahl 2006 im Ortsbeirat gut bestätigt (absolute Mehrheit) und im Jahr 2007 rückte ich in die Stadtverordnetenversammlung nach. Von 2010 bis 2013 war ich Fraktionsvorsitzender der CDU in der Stadtverordnetenversammlung. Dort war ich bzw. bin hierbei Mitglied in allen relevanten Ausschüssen, Kommissionen und Aufsichtsräten und bin seit dem Jahr 2015 Stadtverordnetenvorsteher der Kreisstadt Limburg. Nach der Kommunalwahl 2016 darf ich mich zusätzlich auch in den Kreistag einbringen und wurde zum stellvertretenden Kreistagsvorsitzender gewählt.

Zusätzlich war bzw. bin ich noch im Vorstand verschiedener Vereine und Institutionen und bin Dozententätigkeiten nachgegangen.

So und jetzt stellt man –stellt ihr euch – sicherlich die Fragen:

  • Warum will ich Landrat werden ?
  • Was will ich als Landrat erreichen und umsetzen ?
  •  Wie will ich es erreichen ?
  • Mit wem will ich es erreichen bzw. umsetzen also Wer soll es denn machen oder wen benötigen wir hierfür….?

Nun zu Beginn muss man festhalten, dass die Fußabdrücke von Manfred Michel – sehr – sehr- groß sind. Dies zeigt sich z.B. an Themen wie der Verbesserung der Infrastruktur, der Straßen, der Schulen und dem Breitbandausbau!

Hier stehe ich für Kontinuität, das was gut ist, sollte weitergeführt werden – man muss nicht Dinge verändern nur um des Veränderns – das kostet ansonsten nur Ressourcen und die sind wie immer knapp.

Gleichzeitig möchte ich neue Akzente setzen hier geht es um das – Was, es geht hierbei im Wesentlichen um vier große wichtige Stoßrichtungen:

  1. Heimat stärken
  2. Sicherheit ausbauen
  3. Natur bewahren
    und
  4. Bürgernähe
    In Bezug auf:
  • Die Stoßrichtung „Heimat stärken“ geht es um:
    Die Sicherung der Grundversorgung:

    • Die medizinische und soziale Versorgung vor Ort durch Arztbesuche und ggf. mobile Praxen muss insbesondere für die ältere Generation weiter unterstützt und gestärkt werden, wie auch Einkaufsmöglichkeiten vor Aber auch die ambulante wie stationäre Versorgung in z.B. Krankenhäuser ist weiter zu optimieren.
    • Auch die Sicherung und der Ausbau unserer Pflegeeinrichtungen muss aufgrund der sich verändernden Strukturen in der Gesellschaft sicher gestellt werd Hier ist es auch wichtig, dass die Generationen immer im Austausch bleiben können und voneinander lernen. Die Zusammenarbeit insbesondere mit unseren Partnern – den freien Trägern – soll erhalten und ggf. noch ausgebaut werden.
    • Ein weiterer sehr wichtiger Punkt bleibt eine familienfreundliche Politik für Mütter und Väter und Kinder. Gute Betreuungsangebote und hervorragende Schulen sind für erfolgreiche Werdegänge und die gesunde Entwicklung all unserer Kinder und jungen Menschen unter Berücksichtigung der Inklusion von hoher Bedeutung. Deutschland hat nur sehr begrenzt Rohstoffe und Ressourcen, wir sind auf unser Humankapital angewiesen. Es ist also existenziell wichtig, dass unsere jungen Menschen sehr gut ausgebildet und ggf. auch erzogen werden, denn sie stellen die Zukunft unseres Landkreises und unseres Landes dar. Aus diesem Grund benötigen wir optimale Rahmenbedingungen für unsere jungen Menschen. Gleichzeitig wird aber auch ein lebenslanges Lernen über alle Generationen immer wichtiger, da sich das Arbeitsleben aus vielerlei Gründen verändern wird. Es wird schnelllebiger und sicherlich auch vielfältiger – auch hierfür müssen wir Lösungsansätze finden-.
    • Die Rahmenbedingungen für gute Arbeitsplätze müssen geschaffen werden:
      • Die Infrastruktur, die ich als eine Kernkompetenz des Kreises ansehe, sei es in Bezug auf unsere Straßen, welche wir in einem Modellversuch sehr wirtschaftlich betreiben, sei es in Bezug auf das schnelles Internet für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Digitalisierung und Ausbau des Mobilfunknetzes auf All das müssen wir in unseren Möglichkeiten kontinuierlich vorantreiben – hier konnten wir wiederholt aufgrund unserer Innovationsfähigkeit und Schnelligkeit schon mehrmals im Gegensatz zu anderen Kreisen und Kommunen an Förderprogrammen teilnehmen –auch hierbei hat die kommunale Familie im Kreis sehr gut und eng zusammengearbeitet –so haben sich beispielsweise Kommunen aus dem Kreis am Breitbandausbau beteiligt, obwohl sie kostenneutral bereits von der Telekom angebunden wurden.
      • Die Wirtschaftsförderung muss in unserem Landkreis noch besser verzahnt werden, damit sich der Landkreis und alle Kommunen, insbesondere die mit einer schwierigen Ausgangssituation, besser weiterentwickeln könn Hier werde ich auf die Kommunen und insbesondere die Bürgermeister zugehen um diese eng einzubinden.
    • Eine solide Finanzpolitik ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Entwicklung unseres Hier ist bereits viel geschehen – die Haushalte 2018 und 2019 sind deutlich ausgeglichen – wir können sogar Schulden abbauen und Hebesätze senken– dieser Weg soll weiter verfolgt werden, aber natürlich – und das ist mir besonders wichtig – in einer Balance aus notwendigem Werterhalt- notwendigen Investitionen – und Konsolidierung, also dem Sparen – hier möchte ich meine persönlichen Erfahrungen aus meinem Beruf und meinen kommunalen Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen sehr gerne einbringen. Dies, damit auch die nachfolgenden Generationen in unserem Landkreis weiterhin gute Startvoraussetzungen haben und unsere Bürgerinnen und Bürger sehr gerne in unserem Landkreis leben. Denn das sind wir unseren Kindern und Enkelkindern schuldig!
    • Auch das Vereinsleben und das Ehrenamt sei es in sozialer, kultureller, wie auch in sportlicher Hinsicht muss weiter gefördert und gestärkt werd Viele Vereine benötigen Unterstützung – diese sage ich sehr gerne in den Möglichkeiten zu!
  • In der Stoßrichtung „Sicherheit ausbauen“ geht es um:
    • Die Rettungsdienste, die Feuerwehren, Gefahrenabwehr und der Katastrophenschutz unserer Bürgerinnen und Bürger . Das wird aus vielerlei Gründen immer wichtiger, hier muss die Kreispolitik gemeinsam mit den Kommunen weiter am Ball bleiben, damit das allgemeine Sicherheitsempfinden wächst.
  • In der Stoßrichtung „Natur bewahren“ geht permanent balanciert weiterentwickelt.
    • Die wirtschaftliche und nachhaltige Landwirtschaft sowie der immer wichtiger werdende Tourismus in unserem Landkreis muss im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger permanent balanciert weiterentwickelt werden.
  • In der Stoßrichtung „Bürgernähe“ geht es darum, dass:
    • Ein starker Landkreis benötigt eine starke und vor allen Dingen serviceorientierte und bürgernahe Verwaltun Es ist in meinen Augen existenziell wichtig diese kontinuierlich, weiterzuentwickeln. Die Verwaltung muss unkompliziert helfen, wo Hilfe benötigt wird.
    • Darüber hinaus erwartet der Bürger gerade heute in Zeiten der Digitalisierung auch eine digitale Verwaltung, dies schafft die notwendige und geforderte Flexibilität für die Bürgerinnen und Bürger und trägt zur Wirtschaftlichkeit und Transparenz des Landkreises und der Verwaltung bei. Auf die wichtigen Serviceangebote müssen die Nutzer zukunftsorientiert über die neuen Medien zugreifen können und Anforderungen definieren können –Auch das sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schuldig!

Welche Lösungsansätze bieten wir, also das Wie:

  • Nun, die helfende Hand ist zuallererst einmal am eigenen Das soll heißen, wir müssen uns zu allererst auf unsere eigenen Stärken verlassen und diese ausschöpfen. Zusätzliche Hilfe ist natürlich immer schön, aber meist an Forderungen und Einengungen geknüpft und kommt in der Regel erst dann, wenn alle Eigenleistung bereits erbracht ist.
  • Ein weiterer sehr wichtiger Lösungsansatz ist die interkommunale Zusammenarbeit, also Aufgaben gemeinsam und effektiver zu erledig Hier bietet sich der Landkreis natürlich aufgrund seiner Struktur und seines Know-Hows besonders an. Denn die Aufgaben und Probleme enden ja auch nicht an den kommunalen Grenzen sei es bei / Verkehr, Emissionen, Wirtschaftsentwicklungsmöglichkeiten und Wohnen, um nur einige dieser Punkte hier zu benennen!

Um die anstehenden großen Aufgaben gemeinsam lösen zu können –also das wie– benötigt man an der Spitze einen Gestalter –Manfred Michel ist so ein Gestalter – und mein Wahlspruch ist in diesem Zusammenhang „entweder man gestaltet oder man wird gestaltet“  und ihr sollt wissen – ich gestalte lieber -!

Was in meinen Augen auch heute in einer immer hektisch werdenden Zeit sehr wichtig ist, sind die Punkte Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit, Identität und natürlich auch Heimat. Diese aufrecht zu erhalten und zu schaffen ist eine wichtige Aufgabe des Landkreises und des Landrates – auch hier fühle ich mich persönlich verpflichtet!

Die Bürgerinnen und Bürger müssen in diesem Zusammenhang den roten Faden und die Ausrichtung unserer Politik und unseres Verwaltungshandelns klar erkennen, damit sie auch in der Lage sind wichtige Entscheidungen mit zu tragen!

Der Landkreis muss für seine Bürgerinnen und Bürger die Rahmenbedingungen schaffen, damit sie – also unsere Bürgerinnen und Bürger – gut und gerne in unserem wunderschönen Landkreis leben und arbeiten!

– Dies muss der Leitsatz unseres Landkreises wie auch des Landrats sein-

Dies bedeutet, dass der Landkreis einen Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger darstellen muss, damit sie den Landkreis und seine Verwaltung schätzen und auch wertschätzen! h. der Landkreis und seine Verwaltung muss erste Anlaufstelle sein bei Problemen und muss jeweils zur Lösungsfindung beitragen! – Auch hierbei möchte ich meine Erfahrungen einbringen-!

All das was ich hier beschrieben habe, ist aber nur im Team umsetzbar und machbar und ich würde mich daher sehr freuen, wenn Viele von euch mich bei unserem Ansinnen und einem fairen Wahlkampf unterstützen würden.

Es geht in unserem Wahlkampf darum, die besseren Ideen, die bessere Ansätze und die besseren Vorschläge unseren Bürgerinnen und Bürgern zu unterbreiten.

Seit 2006 stellen wir – also die CDU – mit Manfred Michel erfolgreich den Landrat unseres wunderschönen Landkreises. Diese Aufgabe möchte ich – als CDU Mann – sehr gerne mit eurer Unterstützung erfolgreich weiterführen.

– Aus all diesen Gründen möchte ich Landrat unseres wunderschönen Landkreises werden und bitte Euch daher um eure Unterstützung- !

Lasst uns gemeinsam dafür werben, aber lasst uns auch gemeinsam dafür kämpfen!

Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit und Herzlichen Dank bereits jetzt für eure Unterstützung!

2018-05-06T18:24:18+00:00 0 Kommentare